Die Wasserburg zu Schkölen

Chancen oder Dornröschen?

Ein unsichtbarer Burgverein, eine Webseite, die nicht wirklich weiter hilft (auch die der Stadt Schkölen nicht), ein verschlossenes Burgtor nebst leerer (oder veraltete Informationen enthaltender) "Informationstafel" - hier wird Besucherfreundlichkeit neu definiert!

Eine Stadt, die sich vor Besuchern kaum retten kann, ob ihrer zahlreichen, gepflegten Sehenswürdigkeiten, braucht natürlich keine Burg, wozu auch.

Eine ansprechende Informationstafel, wie z.B. auf der Eckartsburg, dazu ein QR-Code der auf eine AKTUELLE Informationsseite zu Öffnungszeiten von Burg und Cafè verweist, das wäre das Mindeste, was man für Besucher, Stadt und Burg tun könnte. Das Gleiche eventuell am Zuckerbahn- Radweg und schon wäre der erste Schritt einer touristischen Erschließung getan. Dezenter Hinweis zur reichhaltigen Gastronomie- und schon wird ein Teil der dank E-Bikes stetig wachsenden Zahl der Radtouristen auch Schkölen entdecken.

Natürlich kann man es auch jener Gemeinde im Querfurter Land gleich tun, deren Volksvertreter erfolgreich einen Funkmast verhinderten, der das gähnende allgemeine Funkloch dort stopfen sollte.

Man will seine Ruhe haben!

Burgtor

Burgtor

Über die (funktionsfähige) Zugbrücke gelangt der Besucher durch das Burgtor in die Burg.

Das rekonstruierte Tor wurde im Jahr 2006 eingebaut. Obwohl der gesamte Wehrgang einschliesslich Zugbrücke 1983 rekonstruiert wurde, konnte erst später aus finanziellen Gründen der Eingang komplettiert werden.